Fräulein Julie von
August Strindberg
Fräulein Julie will aus ihrem Korsett der gesellschaftlichen
Klasse nach unten ausbrechen, und Jean will nach oben ausbrechen
und Christine, Jeans Verlobte, muss sehen, wo sie bleibt. Was anfangs
als Spiel beginnt, gerät völlig außer Kontrolle ... Wie durchlässig
sind die gesellschaftlichen Grenzen in Wirklichkeit?
Fräulein Julie ist Strindbergs meist gespieltes Stück und gilt
bis heute als Meisterwerk des Naturalismus vor allem dank seiner
psychologischen Raffinesse und bestechenden Modernität.
Johan August Strindberg (1849–1912) dominierte das literarische
Schweden seiner Zeit. Er war ständig umstritten und oft in persönliche
Konflikte verwickelt. Er war ein notorischer Verächter der Frauen
und fühlte sich vom anderen Geschlecht missverstanden. Fast alle
seine Stücke laufen auf einen unversöhnlichen Geschlechterkampf
hinaus.
Presse zu "Fräulein Julie"
| Premiere: |
Freitag, 15. Januar 2010,
20h (Wäscherei) |
| Schauspiel: |
Monika Gossmann, Michael Hecht, Esther
Leiggener |
| Regieassistenz: |
Claudia Nagyivan |
| Regie: |
Stefan Neugebauer |
| Eintritt: |
15€ (ermäßigt: 10€) |
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