Der Prozess
nach Franz Kafka
Der gesamte Stadtbadkomplex verwandelt sich in ein kafkeskes
Universum. Angefangen in einer Wohnung (Alte Näherei), wo Josef
K. von den Wächtern verhaftet wird, folgt der Zuschauer Josef
K. zur ersten Anhörung beim Untersuchungsrichter (Maschinenraum)
bis hin zu den endlosen Kanzleien (Umzugskabinen in der Schwimmhalle),
bevor K. in der berühmten Domszene (Russisch-römische Sauna)
dem Gefängniskaplan begegnet ... doch die Wächter tauchen erneut
auf und führen ihn ins verlassene Brunnenhaus ...
Josef K. ist ein jüdischer Banker. Erfolgsverwöhnt hält er den
ganzen Prozess für eine lästige Bagatelle. Nur seine Geschäfte
im Blick habend unterschätzt er die Gefahr, der er ausgesetzt ist
...
Kafka lässt den Leser darüber im Unklaren, warum seine Hauptfigur
verhaftet und am Ende hingerichtet wird. War es ein Versehen? Ein
Justizirrtum? Oder hat die juristische Willkür Methode? Wie verlässlich
ist der Rechtstaat, wenn er unter Druck gerät? Wer wird zuerst
verdächtigt?
Presse
zu "Der Prozess"
| Premiere: |
Donnerstag, 15. Juli 2010 um 20:30h |
| Schauspiel: |
Margot Binder, Gerolamo
Fancellu, Michael Hecht,
Alexander Klages, Martin Langenbeck, Beatrice Murmann |
| Bildregie-Video: |
Caroline Wloka |
| Kamera: |
Berta Valin |
| Ort: |
Café Freistil, Freistil, Näherei, Maschinenraum,
Schwimmhalle,
Sauna, Brunnenhaus |
| Regieassistenz: |
Silke Johanna Fischer |
| Adaption und Regie: |
Stefan Neugebauer |
| Eintritt: |
15€ (ermäßigt: 10€) |
Dieses Projekt wurde gefördert durch: Amt für Weiterbildung
und Kultur Steglitz-Zehlendorf, Kulturamt mit Mitteln aus dem
Bezirkskulturfonds des Landes Berlin |


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